PremiereSchauspiel

Die Hochhausspringerin

Nach dem dystopischen Roman von Julia von Lucadou

Uraufführung

Riva ist ein Star. Waghalsig stürzt sie mit ihrem ‹Flysuit› in die Tiefe. Und Millionen Menschen schauen ihr dabei zu. Doch dann verweigert sie von einem Tag auf den anderen das Training, verschwindet von der Bildfläche – was aber gar nicht so einfach ist in einer Welt der totalen Kontrolle. Kameras sind überall. Und so wird auch Riva beobachtet. Die junge Wirtschaftspsychologin Hitomi soll die Hochhausspringerin wieder auf die Spur bringen. Wenn sie ihren Auftrag nicht erfüllt, droht die ‹Relokalisierung› in die Peripherien, zu den Glücklosen, den Verlierern, die schmutzig, elend und offline vor sich hinvegetieren.

Julia von Lucadou ist promovierte Filmwissenschaftlerin und studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Die Hochhausspringerin wurde 2018 für den Schweizer Buchpreis nominiert. Das brillante Romandebüt erzählt von einer schrecklich schönen neuen Welt, in der die ständige Selbstoptimierung zu einer vermeintlich makellosen Gesellschaft geführt hat. Doch zu welchem Preis? Die Schweizer Regisseurin Sophia Bodamer adaptiert die erschreckend lebensnahe Dystopie für die Bühne und inszeniert nach Donkey der Schotte und das Pferd, das sich Rosi nannte zum zweiten Mal für Konzert Theater Bern.


Kostenloser Einführungspodcast

Statt in den gewohnten Einführungen vor den Vorstellungen informieren Sie unsere Dramaturg*innen ab dieser Spielzeit in kurzweiligen Podcasts und geben dabei spannende Hintergrundinformationen zu Werk und Inszenierung. Ob unterwegs zur Vorstellung oder gemütlich zu Hause auf dem Sofa, in unseren Podcasts erfahren Sie alles Wissenswerte. Den Podcast finden Sie jeweils ab dem Premierentag hier zur Verfügung gestellt.

Aufführungstermine

Mehr anzeigen