Schauspiel
Ensemble 2018.2019

  • Schauspiel

    Cihan Inan

    Schweizer mit türkischen Wurzeln, 1969 geboren. Seinen Einstand als Theaterregisseur hatte er mit der Inszenierung Rattenjagd von Peter Turrini 1999 in Freiburg. Als Hausregisseur an den Städtischen Bühnen Freiburg realisierte er weitere Inszenierungen von Hautnah von Patrick Marber, Woyzeck von Georg Büchner, Gier von Sarah Kane und Ancient Lights von Shelagh Stephenson. Regiearbeiten wie Peanuts von Fausto Paravidino am Schauspielhaus Graz, Parasiten von Marius von Mayenburg am Stadttheater Bern, Die Baronin und die Sau von Michael MacKenzie am Walgrabenthetaer Freiburg und die Theater-Film-Oper-Performance Die Sicht der Dinge von Jürg Halter im Kino Razzia Zürich folgten. Im Jahr 2002 wurde er von der Zeitschrift Theater heute für seine Inszenierung von Woyzeck als bester Nachwuchsregisseur nominiert. 

    Nach seinem Kinoerstling 180° (Regie und Drehbuch) verfilmte er im Frühjahr 2017 sein nächstes Drehbuch Zone Rouge. Nach Mondkreisläufer von Jürg Halter inszenierte der Schauspieldirektor in der Spielzeit 2017.18 Kleists Penthesilea.

     

  • Ensemble

    David Berger

    wurde 1985 in Basel geboren. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er am Jungen Theater Basel. Während seiner Schauspielausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) spielte er u.a. in Gilgamesch am Theater der Künste Zürich (R: Joachim Schloemer) und in Melück an der HKB Bern (R: Niklaus Helbling). 2009 erhielt er den ZHdK-Förderpreis für seine herausragende Soloarbeit (Werther) und 2010 den Oprecht-Preis für besondere Leistungen beim Abschlussvorsprechen. Nach seinem Abschluss 2011 arbeitete er mit diversen Formationen in der freien Theaterszene am Theaterhaus Gessnerallee, in der Kaserne Basel, am Theaterspektakel Zürich, am Theater Rampe Stuttgart und am Dschungel Wien. 2012 erarbeitete er am Schlachthaus Theater Bern mit Meine Sightseeing-Tour durch den Wahnsinn des Alltags seine erste eigene Arbeit (Konzept, Regie und Spiel). 2013.2014 wurde David Berger festes Ensemblemitglied am Theater Basel, wo er in diversen Titelrollen zu sehen war, u.a. als Gottlieb Biedermann (R: Volker Lösch), Viktor Frankenstein (R: Philip Stölzl), Tom Sawyer (R: Niklaus Helbling) und Romeo (R: Barbara-David Brüesch). Seit der Spielzeit 2015.2016 ist David Berger festes Ensemblemitglied am Konzert Theater Bern und war bisher u.a. als Niels Rank in Nora (R: Ingo Berk), als Jago in Othello (R: Claudia Meyer) und als Lenin in Die Formel oder die Erfindung des 20. Jahrhunderts (R: Gerd Heinz) auf der Bühne zu sehen.

  • HKB-Schauspielstudio

    David Brückner

    wurde 1992 in Köln geboren. An der Filmschauspielschule Juniorhouse und an der Theatergemeinde Köln sammelte er erste Bühnenerfahrungen. Seit 2016 studiert er Schauspiel an der Hochschule der Künste Bern. Während seiner Schauspielausbildung sprach David Brückner in der nonstop Leseperformance der Lutherbibel im Berner Münster und gastierte mit dem HKB-Projekt A Theatre of Things beim Internationalen Studentenfestival des 35. ITI World Congress in Segovia, Spanien. Zuletzt stand er im Musikstationendrama L’Europe Sauvage (R: Joachim Schlömer) der HKB auf der Bühne. Neben dem Theater arbeitet er auch für Film und Fernsehen u.a. im Kinofilm Sonnenwende (R: Bernhard Landen) und in Der Staat gegen Fritz Bauer (R: Lars Kraume). In der Spielzeit 2018.2019 wird David Brückner im Rahmen des HKB-SCHAUSPIEL-STUDIOS in Der Mann ohne Eigenschaften (R: Sebastian Klink), Donkey der Schotte und das Pferd, das sich Rosi nannte (R: Sophia Bodamer) sowie Titus Andronicus (R:Mizgin Bilmen) auf der Bühne des Konzert Theater Bern zu sehen sein.

  • Regie

    Sophia Aurich

    geboren 1992 in Berlin. Nach dem Abitur hospitierte sie bei Sebastian Baumgartens CARMEN und Barrie Koskys MONTEVERDI- TRILOGIE an der Komischen Oper Berlin. Ab 2012 Studium der Theaterwissenschaft und der Philosophie an der Freien Universität Berlin, das sie 2016 mit einer Arbeit zu „Narration in zeitgenössischen Formen von Theater und Spiel“ abschloss. Während des Studiums war sie 2013/14 Mitglied des Jungen Theaters der Sophiensaele, absolvierte mehrere Regieassistenzen und –hospitanzen in der Freien Szene in Berlin und am Thalia Theater Hamburg bei Luk Perceval (FRÜCHTE DES ZORNS) und hatte 2014 ihr Regiedebüt mit NIE IM LEBEN nach Motiven von Jean-Paul Sartre am Theater im Kino Berlin.

     Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie feste Regieassistentin am Konzert Theater Bern.

  • Regieassistenz

    Sophia Aurich

    geboren 1992 in Berlin. Nach dem Abitur hospitierte sie bei Sebastian Baumgartens CARMEN und Barrie Koskys MONTEVERDI- TRILOGIE an der Komischen Oper Berlin. Ab 2012 Studium der Theaterwissenschaft und der Philosophie an der Freien Universität Berlin, das sie 2016 mit einer Arbeit zu „Narration in zeitgenössischen Formen von Theater und Spiel“ abschloss. Während des Studiums war sie 2013/14 Mitglied des Jungen Theaters der Sophiensaele, absolvierte mehrere Regieassistenzen und –hospitanzen in der Freien Szene in Berlin und am Thalia Theater Hamburg bei Luk Perceval (FRÜCHTE DES ZORNS) und hatte 2014 ihr Regiedebüt mit NIE IM LEBEN nach Motiven von Jean-Paul Sartre am Theater im Kino Berlin.

     Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie feste Regieassistentin am Konzert Theater Bern.

  • Bühne & Kostüme

    Doreen Back

    Doreen Back wurde 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren. Nach einer Ausbildung zur Mediengestalterin arbeitete sie im Malsaal des Theaters Chemnitz. Daraufhin nahm sie 2006 das Studium an der Hochschule für bildende Künste Dresden auf und schloss dieses 2011 mit Diplom im Fachbereich Bühnen- und Kostümbild ab. Es folgen Gastassistenzen unter anderem an den Kammerspielen München, am Schauspiel Köln und am Opernhaus Zürich. Von 2011 - 2013 war sie als Ausstattungsassistentin an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin angestellt. Sie realisierte eigene Arbeiten im Bereich Bühnen- und Kostümbild u.a. für „Heinz“ am Theater der Keller Köln, „Wir haben uns entschieden“ an der Schaubühne am Lehniner Platz, „Wir Lieben und wissen nichts“ sowie „Cabaret“ am Konzert Theater Bern.

  • Musik

    Elia Rediger

    Elia Rediger wurde 1985 in Kinshasa geboren und lebt und arbeitet in Basel und Berlin. Er ist Sänger und Gitarrist und ein Gründungsmitglied bei The bianca Story und hat eine Vorliebe für Gedichte, gute Gerichte, Stabreime und komische Instrumente. Er ist auch immer wieder in komischen Aktionen in Museen oder sonstigen ungewohnten Orten anzutreffen. So kandidierte er als Bürgermeister für seiner Heimatstadt Basel (4865 Stimmen!) mit dem Motto: Mut, Chaos & Lockerheit. Seine Stimme wurde klassisch gebildet, die Lust zum Pop hat ihn aber eingenommen, so dass er seine markante Stimme gerne den grossen Melodien zuschreibt. Jean Jaques Rousseau und David Byrne inspirieren ihn, genauso wie die Flaming Lips. Er liebt die Spannung, die an Live-Konzerte entstehen kann, springt auch gerne mal in die Zuschauer, scheut keinen Kontakt, was oft zu ausufernden Livemomenten führt. Aber immer im schnittigen 3-teiligen Anzug, denn das ganze bitte mit etwas Stil. Sein Bart trägt er aus Gemütlichkeit und das schon seit Jahren. Seine Wurzeln hat er auf dem Bauernhof, da kriegt er auch seine Ruhe her und gesundes Essen. Als gelernter Künstler (Bachelor HGK Basel) ist er nebenbei noch in verschiedenen Kunstprojekten aktiv.

    M & The Acid Monks war das erste Musiktheaterstück, das er gemeinsam mit seiner Band The bianca Story und dem Regisseur Daniel Pfluger realisierte. Es wurde 2012 unter anderem an der Kaserne Basel und am Konzert Theater Bern aufgeführt. Im März 2014 brachten sie das Konzerttheater Gilgamesh Must Die! an der Deutschen Oper Berlin und am Konzert Theater Bern zur Uraufführung. 2015 realisierten sie mit dem Regisseur Michael Lippold eine Inszenierung von Peter Pan am Konzert Theater Bern, die mit fast 20 ausverkauften Vorstellungen im grossen Haus zum Erfolgsstück wurde.