Schauspiel
Ensemble 2017.2018

  • Schauspiel

    Cihan Inan

    Schweizer mit türkischen Wurzeln, 1969 geboren. Seinen Einstand als Theaterregisseur hatte er mit der Inszenierung Rattenjagd von Peter Turrini 1999 in Freiburg. Als Hausregisseur an den Städtischen Bühnen Freiburg realisierte er weitere Inszenierungen von Hautnah von Patrick Marber, Woyzeck von Georg Büchner, Gier von Sarah Kane und Ancient Lights von Shelagh Stephenson. Regiearbeiten wie Peanuts von Fausto Paravidino am Schauspielhaus Graz, Parasiten von Marius von Mayenburg am Stadttheater Bern, Die Baronin und die Sau von Michael MacKenzie am Walgrabenthetaer Freiburg und die Theater-Film-Oper-Performance Die Sicht der Dinge von Jürg Halter im Kino Razzia Zürich folgten. Im Jahr 2002 wurde er von der Zeitschrift Theater heute für seine Inszenierung von Woyzeck als bester Nachwuchsregisseur nominiert. 

    Nach seinem Kinoerstling 180° (Regie und Drehbuch) verfilmte er im Frühjahr 2017 sein nächstes Drehbuch Zone Rouge. Nach Mondkreisläufer von Jürg Halter inszenierte der Schauspieldirektor in der Spielzeit 2017.18 Kleists Penthesilea.

     

    Termine

    nach einer Idee von in Coco - Ein Transgendermusical

  • Schauspielerinnen & Schauspieler

    David Berger

    wurde 1985 in Basel geboren. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er am Jungen Theater Basel. Während seiner Schauspielausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) spielte er u.a. in Gilgamesch am Theater der Künste Zürich (Regie: Joachim Schloemer) und in Melück an der HKB Bern (Regie: Niklaus Helbling). 2009 erhielt er den ZHdK-Förderpreis für seine herausragende Soloarbeit (Werther) und 2010 den Oprecht-Preis für besondere Leistungen beim Abschlussvorsprechen. Nach seinem Abschluss 2011 arbeitete er mit diversen Formationen in der freien Theaterszene am Theaterhaus Gessnerallee, in der Kaserne Basel, am Theaterspektakel Zürich, am Theater Rampe Stuttgart und am Dschungel Wien. 2012 erarbeitete er am Schlachthaus Theater Bern mit Meine Sightseeing-Tour durch den Wahnsinn des Alltags seine erste eigene Arbeit (Konzept, Regie und Spiel). 2013.2014 wurde David Berger festes Ensemblemitglied am Theater Basel, wo er in diversen Titelrollen zu sehen war, u.a. als Gottlieb Biedermann (Regie: Volker Lösch), Viktor Frankenstein (Regie: Philip Stölzl) Tom Sawyer (Regie: Niklaus Helbling) und Romeo (Regie: Barbara-David Brüesch).

    Seit der Spielzeit 2015.2016 ist David Berger festes Ensemblemitglied am Konzert Theater Bern und war bisher u.a. in Nora als Niels Rank und als Jago in Othello auf der Bühne zu sehen.

    Termine

    Schulhauskonzert: Peter und der Wolf
    Chor der Asozialen, Stimmen der Experten in Die Akte Bern

  • Gäste

    Dominique Jann

    wurde in St. Gallen geboren. Er absolvierte 2004-2004 die Hochschule für Musik und Theater in Zürich und arbeitet seit 2004 als freischaffender Schauspieler. Zusätzlich besuchte er Lehrerseminar Muristalden und ist auch als Theaterpädagoge tätig.

    Dominique Jann ist Mitbegründer der Berner Gruppe VOR ORT, die in der Stadt „MOBY DICK im Wohlensee“ 2017, „Der Blöffer“ 2016, „Fellini’s Totale Liebe“ 2015“, „Bruder Tod“ 2013 und „Neuland“ 2012 zur Aufführung brachte. 2016 war er in „Dorf Theater“ an der Gessnerallee Zürich sowie in „Mendrisch“ der Gruppe cirque de loin zu sehen und spielte in der Inszenierung „Jakobs Ross“ am Theater Neumarkt Zürich, die zum Schweizer Theatertreffen 2015 eingeladen wurde.

    Er stand 2003-06 in diversen Stücken der Gisela Rocha dance companie auf der Bühne, tourte 2004-05 mit seinem 1-Mann-Zirkus durch Osteuropa und war 2011 mit dem Circus Monti unterwegs. Jann ist Mitglied der Theatergruppe Weltalm, für die er 2017 erstmals Regie führt. Er arbeitete mit „öff öff productions bern“  „Theater Club 111“ „FarADay Cage“ sowie mit Matto Kämpf und Raphael Urweider zusammen und war mehrmals Gast am Schauspielhaus Zürich.

    Dominique Jann ist auch immer wieder im Kino zu sehen: Zuletzt drehte er die Kinofilme „Welcome to Island“ mit Felix Tissi 2014, „Unter der Haut“ mit Claudia Lorenz 2013 sowie mit Peter Luisi für „Schweizer Helden“ 2013. Mit der Rolle des Mo in „Luftbusiness“ gewann er den Schweizer Filmpreis 2009. Jann ist ausserdem Mitbegründer von „Integration erleben“, einer Organisation, die mit Flüchtlingen für Flüchtlinge kulturelle und kulinarische Anlässe organisiert.

  • Regie

    Mizgin Bilmen

    wurde 1983 geboren und wuchs in Duisburg auf. 2008 schloss sie in Dortmund ihr Studium der Literaturwissenschaft und Soziologie mit dem Bachelor ab. 2010 begann sie mit dem Regiestudium an der Folkwang Universität der Künste, das von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert wurde. Mit ihrer Diplominszenierung autopsie danton wurde sie 2014 zum Körber Studio Junge Regie in Hamburg eingeladen. Bilmen war nach Abschluss des Regiestudiums am Maxim Gorki Theater in Berlin als Regieassistentin engagiert, wo sie mit eigenen szenischen Einrichtungen auf sich aufmerksam machen konnte. Im Anschluss war sie in der Spielzeit 2014.2015 Teil des REGIEstudios am Schauspiel Frankfurt, in dessen Rahmen sie drei Inszenierungen realisieren konnte: Helden (E. Palmetshofer), Der Auftrag – Erinnerungen an eine Revolution (H. Müller) sowie EXIT: LULU (M. Bilmen frei nach F. Wedekind).

    Sie inszenierte in der Spielzeit 2016.17 am E.T.A.-Hoffmann Theater in Bamberg die Antigone von Sophokles sowie Marc-André Dalbavies Oper Charlotte Salomon am Theater Bielefeld, wofür sie mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet wurde. In der Spielzeit 2017.18 wird sie dort Das Rheingold inszenieren. Darüber hinaus übernimmt sie die Regie bei der Uraufführung Radikale Akte über Frauenrechte und Frauengeschichte an der Bürgerbühne des Staatstheater Karlsruhe.

  • Regieassistenz

    Sophia Aurich

    geboren 1992 in Berlin. Nach dem Abitur hospitierte sie bei Sebastian Baumgartens CARMEN und Barrie Koskys MONTEVERDI- TRILOGIE an der Komischen Oper Berlin. Ab 2012 Studium der Theaterwissenschaft und der Philosophie an der Freien Universität Berlin, das sie 2016 mit einer Arbeit zu „Narration in zeitgenössischen Formen von Theater und Spiel“ abschloss. Während des Studiums war sie 2013/14 Mitglied des Jungen Theaters der Sophiensaele, absolvierte mehrere Regieassistenzen und –hospitanzen in der Freien Szene in Berlin und am Thalia Theater Hamburg bei Luk Perceval (FRÜCHTE DES ZORNS) und hatte 2014 ihr Regiedebüt mit NIE IM LEBEN nach Motiven von Jean-Paul Sartre am Theater im Kino Berlin.

     Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie feste Regieassistentin am Konzert Theater Bern.

    Termine

    Szenische Einrichtung in Tresor | Jazz & Theater

  • Bühne & Kostüme

    Evi Bauer

    Evi Bauer, geboren 1980 in Kempten im Allgäu, lebt und arbeitet als freie Künstlerin und Bühnenbildnerin in München. 2006 schloss sie ihr Bühnenbildstudium an der University of the Arts London ab und arbeitete von 2007 bis 2010 als Ausstattungsassistentin an den Münchner Kammerspielen. Neben zahlreichen kleineren Ausstattungen entwarf sie dort unter anderem die Bühne für „Sicherheitskonferenz“ (Regie: Stefan Kägi/Rimini Protokoll), sowie die Kostüme für „Alpsegen“ (Regie: Sebastian Nübling). Sie ist Preisträgerin des Offenbacher Löwen 2010 für Bühnenbild. Im Februar 2010 absolvierte sie ihr Diplom in Freier Kunst an der Akademie der Bildenden Künste München. In der Spielzeit 2011/2012 entwarf sie am Schauspielhaus Düsseldorf das Bühnenbild für „Delhi – ein Tanz“ (Regie: Felix Rothenhäusler) und die Ausstattung für die  „Tell-Variationen“ am Staatstheater Karlsruhe (Regie: Till Wyler von Ballmoos) , sowie das Bühnenbild für die Eröffnungspremiere der Spielzeit 2012/2013 an den Münchner Kammerspielen „Orpheus steigt herab“ (Regie: Sebastian Nübling). Am Konzert Theater Bern stattet sie in dieser Spielzeit Till Wylers' Inszenierung "Der Goalie bin ig" aus.

  • Musik

    Martin Gantenbein

    studierte Germanistik, Literaturkritik und Publizistik in Basel und Zürich. Seit 1974 ist er als Schlagzeuger und Komponist in experimentellen Rock- und freien Improvisationsgruppen tätig und ab 1994 auch als Komponist für Theatermusik und als Bühnenmusiker (u.v.a. für Marcelo Dìaz, Niklaus Helbling, Julia Hölscher, Tim Kramer, Thom Luz, François-Michel Pesenti, Kurt Josef Schildknecht und Tomas Schweigen u.a. für das Nationaltheater Mannheim, Opernhaus Dortmund, Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Hannover, Schauspielhaus Zürich, Thalia Theater Hamburg, Theater Basel, Theater Neumarkt Zürich, Theater der Jugend Wien und das Theater St. Gallen). Martin Gantenbein ist Mitbegründer und war von 1999 bis 2012 Musiker, Darsteller und Produktionsleiter der freien Musik-Theater-Formation «Mass & Fieber Zürich». Zudem entwickelt er Sounddesigns für Choreografien, Hörspiele, Kurzfilme, Lesungen und Gesamtinstallationen. Als Gastdozent für Musikdramaturgie in Schauspiel und Film lehrt(e) er an der ZHdK und der HSLU Design und Kunst.