WiederaufnahmeSchauspiel

Die Erprobung Abrahams

Eine biblische Versuchsanordnung von Jürg Wisbach

Uraufführung

Abraham und Isaak sind Vater und Sohn. Ihre Geschichte gilt als Massstab für Gottesfurcht und wurde durch die Niederschrift im Alten Testament zur Parabel für Folgsamkeit und Glaubenstiefe, aber auch für die Barmherzigkeit Gottes. Die Geschichte ist so einfach wie prägnant: Gott hält Abraham – Stammvater von Judentum, Christentum und Islam – dazu an, seinen Sohn Isaak zu opfern. Abraham leistet der Aufforderung Folge. Doch kurz bevor es zur Tötung kommt, schreitet Gott ein. Schon die Bereitschaft, den eigenen Sohn zu opfern, zeige, dass Abraham Gottes Wort ernst nehme. Die Erprobung des Gehorsams ist gelungen. Die eigentliche Opferung wird hinfällig. Isaak lebt.

Jürg Wisbach lässt in seinem Text einen Abraham auftreten, der seinen einst blinden Glauben im Laufe seines Lebens immer wieder hinterfragt und so schliesslich zu einem neuen, durchaus kritischen Verhältnis zu Gott findet. Als er seinem Sohn Isaak Jahre später wieder gegenübersteht und sich der Opferung erinnert, beginnt er abermals zu hadern – nachzudenken über Gottesfurcht und Gehorsam, über Widerspruch und die Kraft des Denkens.


Dauer:
50 Minuten

Regie & KonzeptJürg Wisbach

Regie & KonzeptJürg Wisbach

Regie & KonzeptJürg Wisbach

Aufführungstermine

Besetzung

Jürg Wisbach

Schauspiel

Sebastian Schulze

Jürg Wisbach

Schauspiel

Sebastian Schulze

Jürg Wisbach

Schauspiel

Sebastian Schulze