Ursula Füri-Bernhard

wurde in Ballmoos bei Bern geboren und studierte in Zürich und Bern. 1995 debütierte sie als Anna in I Cavalieri di Ekebù am Konzert Theater Bern. Hier sang sie u. a. Cio Cio San in Madama Butterfly, die Gräfin in Le nozze di Figaro, Alice Ford in Falstaff, Antonia in Hoffmanns Erzählungen, die Titelpartien in Tosca und Tschaikowskys Yolanthe, Desdemona in Otello, Leonora in Il Trovatore, Lady Macbeth (Verdi), Maddalena in Andrea Chénier, Elisabeth in Tannhäuser und Abigaille in Nabucco. Gastengagements führten sie nach Hannover, Genf und Avenches sowie als Sieglinde in Die Walküre zum Edinburgh Festival. Ausserdem tritt sie häufig als Solistin im Konzertsaal auf, z. B. in Verdis Requiem mit der Bach-Akademie Stuttgart unter Helmuth Rilling. 2010 kehrte sie als Priorin in Dialogues des Carmélites nach Bern zurück, es folgten Engagements am Theater Basel als Rosalinde in Die Fledermaus, Fata Morgana in L’amour des trois oranges, Prothoe in Schoecks Penthesilea, Senta in Der fliegende Holländer, Kundry in Parsifal und Fremde Fürstin in Rusalka. Nach ihrer Kundry in Kassel debütierte sie 2013 als Isolde in Meiningen. Zuletzt stand sie als Filipjewna in Eugen Onegin am Luzerner Theater auf der Bühne.