Dirigent

Enrico Calesso

ist Ständiger Gastdirigent am Landestheater Linz und Generalmusikdirektor am Mainfranken Theater Würzburg. 2011.2012 war er Assistent bei den Begrenzer Festspielen für die Seebühnenproduktion Andrea Chenier, von der er über 20 Vorstellungen dirigiert hat. Davor war er ab 2008 für drei Spielzeiten Musikalischer Leiter der Oper Klosterneuburg bei Wien. 2007 bis 2010 war er als Kapellmeister am Theater Erfurt engagiert. Calesso dirigierte u. a. das Gewandhausorchester Leipzig, das Orchester des Maggio Musicale in Florenz, das Orchestra Filarmonica del Teatro La Fenice, die Wiener Symphoniker, das Bruckner Orchester Linz, das Radio Symphonie-Orchester Wien, die Münchner Symphoniker, das Berner Symphonieorchester, die Neue Philharmonie Westfalen, das Haydn Orchester Bozen, die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, die Norddeutsche Philharmonie Rostock, das Orchestre Symphonique de Mulhouse, das Philharmonische Orchester Erfurt, die Nordwestdeutsche Philharmonie, die Jenaer Philharmonie sowie die Filarmonia Veneta Malipiero. Seit der Spielzeit 2015.2016 gastierte er regelmässig am Teatro La Fenice in Venedig, zuletzt mit der erfolgreichen Neuproduktion von Valtinonis Pinocchio und u. a. mehrfach mit Verdis La traviata. Mit dieser Oper hat er in der Spielzeit 2018.2019 an der Oper in Florenz – Maggio Musicale Fiorentino und an der Oper Leipzig mit dem Gewandhausorchester debütiert. Nach den Erfolgen als musikalischer Leiter der Neuproduktionen Don Giovanni (2017) und Il trovatore (2020) wird er ab der Spielzeit 2020.2021 ständiger Gastdirigent in der Oper am Landestheater Linz sein. Mit Götterdämmerung hat er 2019 den ersten Ring des Nibelungen in der Geschichte des Mainfranken Theaters Würzburg eröffnet. Für seine Einstudierung ist er im Jahrbuch 2019 der Zeitschrift Opernwelt als Dirigent des Jahres nominiert worden. Nachdem er dort mit Rigoletto die Spielzeit 2019.2020 eröffnet hat, hat er sich einer intensiven symphonischen Saison gewidmet, mit u. a. Mahlers 3. Symphonie, Strauss‘ Burlesque und dem Siegfried-Idyll. Er leitete in den letzten Jahren zahlreiche neue Produktionen, u. a. Tristan und Isolde, Lohengrin, Salome, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, The Rake’s Progress, Madama Butterfly, La Bohème, Carmen, Otello, Macbeth, La traviata, La sonnambula, L’Africaine, Les Huguenots, Les Vêpres siciliennes und Nixon in China. Er pflegt eine intensive Erforschung des Schaffens von Mozart und Rossini, mit diversen Produktionen von Le nozze di Figaro, Don Giovanni, Così fan tutte, Die Entführung aus dem Serail, Idomeneo, Die Zauberflöte, L‘italiana in Algeri, La Cenerentola, Il barbiere di Siviglia und des Barockrepertoires, mit Ausgrabungen wie Galuppis Alessandro nell’Indie und Cherubinis Ifigenia in Aulide. In seiner Konzerttätigkeit vollendete er u. a. den kompletten Zyklus aller Symphonien von Beethoven und Brahms; darüber hinaus setzt er den Zyklus der Symphonien von Bruckner und Mahler fort. Calesso besuchte die Dirigierklasse von Uroš Lajovic an der Universität Wien und schloss das Studium mit Auszeichnung und Würdigungspreis ab. Davor schloss er sein Klavierkonzertfachstudium in Venedig am dortigen Konservatorium «Benedetto Marcello» bei Anna Colonna Romano und parallel dazu sein Philosophiestudium bei Emanuele Severino an der Universität Venedig mit Auszeichnung ab.

Termine

Norma

  • Sa, 06. März 2021, 19:30
  • Di, 09. März 2021, 19:30
  • Sa, 20. März 2021, 19:30
  • Sa, 10. April 2021, 19:30
  • So, 25. April 2021, 18:00
  • Sa, 08. Mai 2021, 19:30
  • Sa, 22. Mai 2021, 19:30
  • Di, 08. Juni 2021, 19:30
  • Fr, 18. Juni 2021, 19:30
  • Di, 22. Juni 2021, 19:30
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