Das Berner
Symphonieorchester


Das Berner Symphonieorchester – seit Juli 2011 einer der vier starken Pfeiler der neuen Institution «Konzert Theater Bern» – zählt rund 100 Musikerinnen und Musiker aus aktuell 18 verschiedenen Nationen. Mit Beginn der Saison 2010.2011 trat der Schweizer Mario Venzago die Position des Chefdirigenten des bso an. Zu seinen Vorgängern zählen unter anderem Andrey Boreyko, Dmitrij Kitajenko, Charles Dutoit, Fritz Brun, Luc Balmer, Paul Kletzki und Peter Maag. Das Berner Symphonieorchester kann auf eine fast 140-jährige Tradition als Orchester der Schweizer Bundesstadt zurückblicken. Seit seinen Gründungsjahren spielt das Orchester am Theater, gibt Symphoniekonzerte, begleitet Chöre und veranstaltet Volkskonzerte. Bereits ab 1935 wurden regelmässig renommierte Gastdirigenten eingeladen, darunter Bruno Walter, Wilhelm Furtwängler, Karl Böhm, Herbert von Karajan, Sir John Barbirolli, Ernest Ansermet, Hans Knappertsbusch und Rafael Kubelik sowie in jüngerer Zeit Eliahu Inbal, Sir Neville Marriner, Eiji Oue, Jun Märkl, Josep Caballé-Domenech und Michael Sanderling. Namhafte Solistinnen und Solisten tragen dazu bei, den guten Ruf des Berner Symphonieorchesters weit über die Landesgrenze hinauszutragen. Grosse Namen wie Joshua Bell, Elisabeth Leonskaja, Mischa Maisky oder Jean-Yves Thibaudet spielten und spielen ebenso mit dem bso wie die jungen Klassikstars Sol Gabetta, Patricia Kopatchinskaja, Fazil Say, David Fray oder Daniel Müller-Schott. Das bso spielt pro Saison rund 50 Konzerte. Insbesondere das Galaund das Neujahrskonzert gehören zu den kulturellen Höhepunkten des Berner Musikjahres. Auch mit dem Openair-Konzert auf dem Bundesplatz begeistert das Orchester ein grosses Publikum für sich und bietet den Bernerinnen und Bernern eine musikalische Heimat. Mit den neu lancierten Sitzkissenkonzerten und einem neuen Konzept für Familienkonzerte wurden mit Erfolg neue Formate geschaffen. Zu den weiteren Aktivitäten des Berner Symphonieorchesters zählen Gastspiele im In- und Ausland (Deutschland, England) sowie Radiomitschnitte und cd-Einspielungen. Die Aufnahmen von Bruckners dritter, sechster und neunter Symphonie unter der Leitung von Mario Venzago ernteten in Presse und Fachkreisen höchstes Lob. Eine cd mit Werken von Othmar Schoeck erschien 2015, weitere cd-Produktionen mit Werken von Arthur Honegger und Paul Juon sind geplant.

  • BSO: Administration und Leitung

    Opern- und Konzertdirektor Xavier Zuber
    Chefdirigent Mario Venzago
    Orchestermanager Axel Wieck
    Konzertdramaturgie und Künstlerisches Betriebsbüro Barbara Honegger
    Orchesterwarte Daniel Würgler, Nermin Halilovic, Elisabeth Niederhäuser, Marcello Pragasa Rasa
    Bibliothek Julia Christiansen

  • Dirigenten

    Fabrice Bollon

    Fabrice Bollon, Generalmusikdirektor der Stadt Freiburg seit 2008, der sowohl im sinfonischen als auch im Opernrepertoire überzeugt, hat sich als eine vielseitige Künstlerpersönlichkeit profiliert. Aufsehen erregte er mit der musikalischen Leitung des Ring des Nibelungen am Theater Freiburg.
    Gastengagements führten ihn zu Konzerten mit dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Konzerthausorchester Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre National de Lyon, New Japan Philharmonic und vielen mehr mit zahlreichen Uraufführungen von Werken von Mauricio Kagel, Bruno Maderna, Emmanuel Nunes und Peter von Winter. Darüber hinaus arbeitete Fabrice Bollon an der Deutschen Staatsoper Berlin und an der Oper Köln. Bei den Salzburger Festspielen übernahm er Vorstellungen von Madernas Satyricon.

    Seine Einspielung von Riccardo Zandonais Oper Francesca da Rimini mit dem Theater Freiburg bei cpo Records wurde kürzlich mit dem Diapason d'Or und Choc Classica France ausgezeichnet und zum ‘Editor’s Choice of the Month‘ von Gramophone gewählt. Bollons Diskographie enthält zudem Karl Goldmarks Die Königin von Saba und Francesco Cileas Oper L’Arlesiana mit dem Theater Freiburg (cpo Records) sowie Aufnahmen mit de Fallas Der Dreispitz, Wolfgang Rihms Tutugari Poème dansé, Poems of the Sea und Voice in the Wilderness von Ernest Bloch mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (Capriccio) sowie das Gesamtwerk für Violoncello und Orchester von Saint-Saëns mit dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und Johannes Moser (Hänssler Classic).

  • Solistinnen und Solisten

    Lise de la Salle

    Mit gerade einmal neun Jahren gab die 1988 geborene Pianistin ihr erstes Konzert, welches live von Radio France übertragen wurde. Bereits zwei Jahre später begann sie ihr Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris.

    Mittlerweile kann Lise de la Salle eine beindruckende internationale Karriere vorweisen. Ihre Konzerttätigkeit führt sie in die Musikmetropolen weltweit. Regelmässig spielt sie mit den grossen Orchestern unter namhaften Dirigenten wie Fabio Luisi, Sir Neville Marriner. Lorin Maazel, James Conlon, Philippe Herreweghe, Michael Sanderling, Charles Dutoit, James Gaffigan, Sir Andrew Davis, Karl-Heinz Steffens, Lawrence Foster oder Dennis Russell Davies.

    Bei renommierten internationalen Musikfestivals wie dem Lucerne Festival, Ravinia Festival, La Roque d`Anthéron, Aspen Festival, Les Folles Journées Nantes, Moritzburg Festival, Rheingau Musik Festival, ist sie regelmässig zu Gast.

    Von 2013 bis 2015 war Lise de la Salle "Artist in Residence" der Philharmonia Zürich und führt unter der Leitung von Fabio Luisi sämtliche Klavierkonzerte von Rachmaninow auf. Die CD-Box mit der Gesamtaufnahme erschien im Oktober 2015.

    In der Saison 15/16 unternahm sie grosse Tourneen mit Orchestern durch Italien, Japan und die Niederlande. Weitere Höhepunkte waren Klavierabende beim Lucerne Festival, Verbier Festival, Kissinger Sommer, bei den Musikfestspielen Potsdam und Dresdner Musikfestspielen. Des Weiteren spielt sie unter anderem mit dem BR Kammerorchester, dem SWR Symphonieorchester Freiburg-Baden Baden, den Solistes Européens Luxembourg, Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, Baltimore und Detroit Symphony Orchestra.

    Termine

    Klavier in 10. Symphoniekonzert: Frühe Meisterwerke

  • 1. Violine

    Alexis Vincent

    1. Konzertmeister

    Alexis Vincent ist seit 2004 erster Konzertmeister des Berner Symphonieorchesters. Sein Studium am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique bei Prof. Michèle Auclair absolvierte er mit dem Premier Prix, weitere Studien bei der Oistrach-Schülerin Prof. Rosa Fain, Musikhochschule Düsseldorf, schloss er mit Auszeichnung ab. Seine Ausbildung als Kammermusiker erhielt er u.a. durch das Amadeus Quartett und das Borodin Quartett. 

    Während zehn Jahren als erster Konzertmeister des Sinfonieorchesters Aachen, arbeitete er als Gastkonzertmeister bei dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Gürzenich Orchester Köln, dem Beethoven Orchester Bonn, den Bochumer Symphonikern, dem NDR Hannover, dem Limburgs Symfonie Orkest Maastricht, den Wuppertaler und den Düsseldorfer Symphonikern. In der Schweiz arbeitet er ausserdem als Konzertmeister mit dem Zürcher Kammerorchester, der Camerata Bern, dem Basler Kammerorchester, dem Sinfonieorchester Basel, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Argovia Philharmonic und dem Orchestre de la Suisse romande zusammen.

    Als Dozent für Violine unterrichtete er von 1992 bis 2004 an der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen.

    Alexis Vincent spielt leidenschaftlich gerne Kammermusik und engagiert sich intensiv sowohl für zeitgenössische Musik als auch für historische Aufführungspraxis.

    Über seine Tätigkeit als Konzertmeister und Kammermusiker hinaus erwarb sich Alexis Vincent mit einem Repertoire von Vivaldi bis Unsuk Chin einen Ruf als brillanter Solist. 

    Alexis Vincent wurde in Paris, Frankreich geboren. Er spielt auf einer Violine von Giovanni Battista Guadagnini – einer grosszügigen Leihgabe der Freunde des Berner Symphonieorchesters.

    Termine

    Violine in 14. Symphoniekonzert: Bridges and Towers

  • 2. Violine

    Anouk Theurillat

    2. Violine | Solo

    1976 in Grenoble/Frankreich geboren.
    Ausbildung am Pariser Konservatorium bei Boris Garlitsky und an der Hochschule für Musik Hans Eisler in Berlin bei Ulf Wallin sowie bei Ensembles wie dem Ysaye Quartett, dem Alban Berg Quartett und Amadeus Quartett. Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und European Union Youth Orchestras.
    Zwischen 2001 und 2006 Mitglied des Berliner-Sinfonie-Orchesters. Seit Januar 2007 Stimmführerin der 2.Violinen im Berner Symphonieorchester.

  • Viola

    Yutaka Mitsunaga

    Viola | Solo

    Der 1971 geborene Japaner erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Toho Gakuen School of Music in Tokio bei Sumiko Edo. 1990 wechselte er an die Musikhochschule Detmold und studierte bei Nobuko Imai. 1992 wechselte er zu Thomas Riebl an das Salzburger Mozarteum. Dort schloss er 1996 mit Auszeichnung ab.
    Yutaka Mitsunaga kann auf solistische Auftritte mit dem Detmolder Kammerorchester, der Salzburger Kammerphilharmonie, den Salzburger Virtuosen und der Nieder-Schlesischen Philharmonie zurückblicken; bei diesem Orchester war er von 1994 bis 1997 auch Solobratscher.
    Dieselbe Position hatte er zwischen 1998 und 2006 bei den Münchner Symphonikern inne; danach bestritt er eine Saison als Solobratscher des Tiroler Symphonie-Orchesters. Aushilfsengagements hatte er beim New Japan Philharmonic Orchestra, dem Hiroshima Symphonic Orchestra, dem Osaka Philharmonic Orchestra, dem Kurpfälzischen Kammerorchester und dem Münchner Kammerorchester.
    Yutaka Mitsunaga spielt regelmässig Kammermusikkonzerte mit dem Schweizer Stargeiger Alexandre Dubach. Ausserdem konzertierte er mit dem Berner Violinisten Thomas Füri.
    Nachdem er 2007 beim Berner Symphonieorchester schon das Probespiel zum stellvertretenden Solo-Bratschisten erfolgreich bestanden hatte, gewann er im selben Jahr das Probespiel Solo-Viola. 2008 brillierte Yutaka Mitsunaga als Solist mit dem BSO in Strauss’ «Don Quixote».
    Yutaka Mitsunaga spielt eine von Olivier Krieger – auch BSO-Musiker – 2010 gebaute Bratsche.

  • Violoncello

    Constantin Negoita

    Violoncello | Solo

    Constantin Negoita wurde in Rumänien geboren. Er schloss seine Ausbildung an der Musikakademie in Bukarest bei Serafim Antropov ab und trat in die Philharmonie George Enescu ein.
    Danach erhielt Constantin Negoita ein Stipendium für die Klasse von Guy Fallot am Konservatorium in Genf, wo er den Premier Prix de Virtuosité gewann. Während dieser Zeit wird Constantin Negoita Mitglied des Orchestre de Chambre de Lausanne, wo er öfters als Solist auftritt. Gleichzeitig pflegt er eine rege Konzerttätigkeit und arbeitet mit dem Radio Suisse Romande an verschiedenen Aufnahmen.
    Vom symphonischen Repertoire angezogen, wechselt Constantin Negoita zum Berner Symphonieorchester, wo er seit 1989 Solocellist ist.
    Er ist Mitglied vom String Festival in Orvieto, Italien und tritt am Festival von Philadelphia, USA, sowie in Japan auf. Constantin Negoita ist Mitglied verschiedener Formationen, wo er als Solist und Kammermusiker wirkt.

  • Kontrabass

    Gabriel Duffau-Vacariu

    Kontrabass | Solo

    Gabriel Vacariu wurde 1981 in Bukarest, Rumänian geboren und begann seine Musikstudien als Siebenjähriger an der "Dinu Lipatti"-Musikschule. Seine Schulzeit schloss er 1999 mit dem Abitur (Hauptfach Kontrabass) bei Prof. Luchian Alexandru ab.

    Danach studierte er an den Musikhochschulen Bukarest, Trossingen, Karlsruhe und Nürnberg bei den Professoren Ioan Cheptea, Ovidiu Badila, Wolfang Güttler und zuletzt bei Dorin Marc, bei dem er 2005 die künstlerische Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte.
    Er ist Preisträger des Nationalen Wettbewerbs für Musik, Bukarest, des Jungen Internationalen Kontrabasswettbewerbs Kromeriz/Tschechien, des Internationalen Wettbewerbs für Kontrabass, Johann Sperger (Sonderpreis für ausgezeichnete Leistung) und des 40. Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen 2005 (3.Preis).
    Er spielte u.a. im SWR Rundfunk- Sinfonieorchester Kaiserslautern, beim WDR Sinfonieorchester Köln, der Tonhalle Zürich und  ab der Saison 13/14 mit dem Sinfonieorchester des SWR (Baden-Baden und Freiburg).
    2003 war er 1. Solo-Kontrabassist bei den Nürnberger Philharmonikern; es folgte ein Engagement als Solo-Kontrabassist bei den Nürnberger Symphonikern. Neben seiner Orchestertätigkeit trat er u.a beim Berner Symphonieorchester( Passione Amorosa) unter Andrey Boreyko und der Vogtland Philharmonie auf. Als Kammermusiker war er u.a. im Rahmen des Festivals "Bachwochen Thun" mit dem Oboisten Albrecht Meyer (Berliner Philharmonikern) zu hören.
    Ausserdem ist Gabriel Vacariu Fachdozent für Kontrabass bei der Jungen Philharmonie Valiant (2012, Dir. Kaspar Zehnder) und der Europa Philharmonie.

  • Flöte

    Christian Studler

    Flöte | Solo

    Christian Studler begann sein Musikstudium in Winterthur/Zürich bei Heinrich Keller. Im Alter von 19 Jahren studiert er in Paris bei Roger Bourdin und anschliessend bei Aurèle Nicolet an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau.
    M. Moyse. A. Jaunet und J. Galway sind weitere Persönlichkeiten, die seinen flötistischen Werdegang mitprägen. Mit 22 Jahren wird er Soloflötist im Symphonie Orchester St. Gallen und seit 1979 hat er im Berner Symphonieorchester dieselbe Position inne. Während vielen Jahren war er Soloflötist im Festspielorchester Luzern. Als Solist hat er mit Dirigenten wie Marcello Viotti, Okko Kamu, Gustav Kuhn, Ivan Anguélov, Edmond de Stoutz, Peter Maag und Peter Gülke zusammengearbeitet. Mit 24 Jahren wurde er Dozent an der Hochschule der Künste Bern. 2008 wurde er für Konzerte und Meisterkurse nach China eingeladen. Christian Studler ist Gastprofessor am «Jilin College of the Arts».

  • Oboe

    Adam Halicki

    Oboe | Solo
    Adam Halicki studierte an der Musikakademie Warschau bei Prof. Stanislaw Malikowski und an der Hochschule für Musik in München bei Prof. Günther Passin, wo er sein Meisterklassendiplom erhielt.
    Noch während seiner Studiumszeit sammelte er Orchestererfahrungen bei Nationalphilharmonie Warschau, Münchner Philharmoniker und Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
    Im Jahre 1985 war er erster Preisträger des polnischen Oboenwettbewerbs und 1986  des polnischen Kammermusikwettbewerbs.
    Seit 1990 ist Adam Halicki Solo-Oboist beim Berner Symphonieorchester und hier schon mehrfach als Solist aufgetreten, u.a. unter der Leitung von Eliahu Inbal, Dimitri Kitajenko, Andrey Boreyko und Mario Venzago mit Oboenwerken von R.Strauss, B.Martinu, F.Martin und W.A.Mozart.
    Er widmete sich vermehrt der Kammermusik und tratt u.a. mit dem renommierten Streichquartett Camerata, dem Schweizer Streichquartett Aria, dem Ensemble Schweizer Solisten, dem Berner Bläserquintett und dem Ensemble Col Legno an internationalen Festivals auf, u.a. am Lucerne Festival, an der Münchener Bienale, am Paderewski in Memoriam und am Mozart Festival Warschau. Eine CD von A.Halicki und Camerata Quartett mit Werken von A.Reicha, A.Dorati und M.Arnold erschien bei „DUX“.
    Als Solo-Oboist tratt er auch bei anderen Orchestern auf: dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, National Philharmonie Warschau, Orchester der Oper Zürich, Orchestre de Chambre de Lausanne, Festival Strings Lucerne, Zürcher Kammerorchester, Camerata Bern, Camerata Zürich, Sinfonieorchester Basel und dem AML Luzerner Sinfonieorchester.

     

  • Klarinette

    Walter Stauffer

    Klarinette Solo

    Studium bei Kurt Weber am Konservatorium Bern, bei Thomas Friedli am Konservatorium Genf in der Solistenklasse sowie bei Jack Brymer in London. 1980 erster Kammermusikpreis in Zürich.
    Seit 1986 ist Walter Stauffer Soloklarinettist im Berner Symphonieorchester.

  • Fagott

    Monika Schindler

    Fagott | Solo

    Monika Schindler studierte Fagott u.a. bei Michael Held, Prof. Albrecht Holder und Prof. Günter Pfitzenmaier. Sie ist mehrfache Bundespreisträgerin ihres Instruments beim Wettbewerb "Jugend musiziert", war im Jahr 2000 Finalistin des Wettbewerbs "pacem in terris" in Bayreuth und war Stipendiatin der Karl-Erb-Stiftung und der Stiftung "live music now Yehudi Menuhin".

    Ihre ersten Orchestererfahrungen sammelte sie im Landesjugendorchester Baden-Württemberg und im Bundesjugendorchester, bevor sie im Jahr 2002 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie wurde.

    2004 spielte Monika Schindler als Praktikantin im Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz. Mit Beginn der Spielzeit 2005/06 wurde sie Solo-Fagottistin bei der Neubrandenburger Philharmonie. 2007 machte Monika Schindler ihr Konzertexamen an der UdK Berlin bei Prof. E. Hübner.

    Monika Schindler ist Gründungsmitglied des "arirang-Quintetts", mit dem sie schon viele internationale Preise gewonnen hat (u.a. 2. Preis der internationalen Wettbewerbe in Schwerin, "Henri Tomasi" in Marseille, Kammermusikwettbewerbes in Osaka). Ausserdem unterrichtet sie Fagott an der Musikschule Wohlen.

    Seit der Spielzeit 2007/08 ist sie Solo-Fagottistin des Berner Symphonieorchesters.

  • Horn

    Olivier Alvarez

    Horn | Solo

    Olivier Alvarez wurde 1967 in Lyon geboren. Im Alter von neun Jahren erhielt er seinen ersten Hornunterricht bei Edmond Leloir am Conservatoire de Musique in Genf.
    1985 gewann er den ersten Preis beim Schweizerischen Musikwettbewerb und ging zudem im Concours d’Exécution musicale de Riddes als Preisträger hervor. Als er 1991 sein Hornstudium am Konservatorium in Genf (Klasse Bruno Schneider) abschloss, wurde ihm ein Premier Prix de Virtuosité avec Distinction und Spezialpreis verliehen.
    Seit 1991 ist Olivier Alvarez Solohornist im Berner Symphonieorchester. 1993 wurde er als Hornlehrer für die Berufsklasse an die Hochschule für Musik Lausanne gewählt.
    Neben seinen Tätigkeiten im Orchester und an der Musikhochschule tritt Olivier Alvarez oft auch als Kammermusiker und als Solist mit verschiedenen Ensembles auf. Zusammenarbeit mit dem Bläserensemble Sabine Meyer und Tourneen in Europa.
    Olivier Alvarez ist Mitglied des Berner Bläserquintetts. Ausserdem spielt er mit verschiedenen Orchestern wie Tonhalle Orchester Zürich, Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado, Opernhaus Zürich, Orchestra della Svizzera Italiana, Camerata Bern, Ensemble Instrumental Michel Corboz, Luzerner Sinfonieorchester, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre de Chambre de Lausanne.

  • Trompete

    Jean-Jacques Schmid

    Trompete | Solo

  • Posaune

    Stanley Clark

    Solo | Altposaune

    Stanley Clark wurde in Toronto/Kanada geboren. Er studierte an der University of Toronto und am Royal College of Music in London. Er war Solo-Posaunist in zahlreichen Symphonieorchestern: Canadian Chamber Orchestra, Kitchener-Waterloo Symphony, Winnipeg Symphony Orchestra und PACT Symphony Orchestra (Pretoria). Seit 1985 ist Stanley Clark Solo-Posaunist im Berner Symphonieorchester. Zudem hat er in zahlreichen namhaften Orchestern wie RSO Frankfurt, Tonhalle Orchester Zürich, Orchestre de Chambre de Lausanne, The Halle Orchester, Royal Liverpool Philharmonic oder Toronto Symphony gespielt.
    Seine kammermusikalische Tätigkeit umfasst Formationen wie das Canadian Chamber Ensemble, die International Brass Soloists und Ensemble ZERO.
    1987 gewann Clark die Silbermedaille beim Internationalen Prager Frühling, was zu zahlreichen internationalen Solokonzerten und Tourneen mit Symphonie- und Blasorchestern sowie Brass Bands führte. Es existieren zahlreiche CD-Aufnahmen mit Klavier, mit der Brass Band Berneroberland sowie die Symphonie für Posaune und Orchester von Ernst Bloch und die Welturaufführung von Claus Cornell's "Legend at Mary's Peak" mit dem Berner Symphonieorchester. Im Herbst wird er seine nächste CD mit seiner Duo-Partnerin und Ehefrau Christina Bauer-Clark aufnehmen.
    Stanley Clark ist Professor und Leiter der Fachgruppe Blechbläser an der Zürcher Hochschule der Künste sowie an der Swiss Jazz School und gibt weltweit Meisterkurse für Solisten sowie für Probespiel- und Performancetraining.

  • Tuba

    Daniel Schädeli

    Tuba | Solo

    Nebst seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Solotubist im Berner Symphonieorchester, im Gstaad Festival Orchestra, sowie als Mitglied des international preisgekrönten Ensembles Lucerne Chamber Brass, blieb die pädagogische Tätigkeit immer eines seiner zentralen Anliegen. Sei es als Gastdozent in Privat- und Meisterkursen, Workshops oder in seiner ursprünglichen Heimat, an der Musikschule Region Wohlen, an welcher ich in den letzten 15 Jahren verschiedene Projekte zur gezielten musikalischen Förderung von Kindern und Jugendlichen aufgebaut habe.

    2005 -2007 betreute Daniel Schädeli innerhalb der Interpretationsforschung der Hochschule der Künste Bern das durch den schweizerischen Nationalfonds finanzierte Forschungsprojekt zur Rekonstruktion von historischen Tuben (Ophicleiden), und durfte somit den Grundstein für weitere Forschungsprojekte im Bereich der historischen Blechbläser legen.

    2003-2004 war er mit dem Ensemble Lucerne Chamber Brass an einem Forschungsprojekt der Musikhochschule Luzern zur Erforschung der Schweizer Volksmusik des 19. und 20. Jahrhunderts beteiligt. Mit einer CD, verschieden Auftritten an internationalen Festivals und in Radiostationen wurde diese Arbeit dokumentiert und einem breiten Publikum vorgestellt.

    Solistische Engagements verbinden ihn u.a. mit dem Berner Samphonieorchester, dem Berner Kammerorchester, dem Orchesterkollegium Winterthur, dem Ludus Ensemble, dem Sinfonieorchester Thun, dem Sinfonischen Blasorchester Bern, dem Blasorchester Luzern sowie dem Sinfonischen Blasorchester und der Brass Band des schweizerischen Armeespiels.

    Komponisten wie Julien-François Zbinden, Jost Meier, Dominique Roggen und Jean-Luc Darbellay widmeten Daniel Schädeli bereits Solowerke.

    2014 erschien seine Solo- CD „Solissimo“ beim Label Musiques Suisses. Nebst Liveübertragungen und weiteren Aufnahmen in den verschiedensten Bereichen, sind mit Lucerne Chamber Brass mehrere CD’s bei den Label Sony, Musiques Suisses und Animato erschienen.

    Daniel Schädeli arbeitet mit zahlreichen Orchestern und Kammermusikformationen im In- und Ausland zusammen. Konzertauftritte führten ihn durch verschiedene Länder Europas, nach Nordamerika und Nordafrika. Als Gast wurde er u.a. an renommierte Institutionen wie dem Trintiy College of Music London, oder dem Royal Welsh College Cardiff eingeladen und durfte in der legendären „Wigmore Hall“ in London auftreten.

    Aufgewachsen in der Region Bern, erhielt er seinen ersten Musikunterricht bei Markus Oesch und anschliessend bei Guy Michel. Er schloss in den Bereichen Orchesterdiplom an den Musikhochschulen Luzern bei Simon Styles , Solistendiplom in Zürich bei Anne Jelle Visser und in Bern mit dem Pädagogikdiplom jeweils „mit Auszeichnung“ ab.

     

  • Harfe

    Line Gaudard

    Harfe | Solo

    Termine

    Harfe in 15. Symphoniekonzert: Feu d'artifice

  • Pauke / Schlagzeug

    Franz Rüfli

    Solopauke