Das Berner
Symphonieorchester


Das Berner Symphonieorchester kann auf eine 140-jährige Tradition als Orchester der Schweizer Bundesstadt zurückblicken. Mit seinen rund 100 Musikerinnen und Musikern aus über 20 verschiedenen Nationen ist das Symphonieorchester neben den Sparten Musiktheater, Schauspiel und Tanz seit 2011 unter dem Dach «Konzert Theater Bern» vereint. Mit Beginn der Saison 2010/2011 trat der Schweizer Mario Venzago die Position des Chefdirigenten des BSO an. Zu seinen Vorgängern zählen unter anderem Andrey Boreyko, Dmitrij Kitajenko und Peter Maag. Namhafte Gastdirigenten wie Bruno Walter, Wilhelm Furtwängler, Karl Böhm, Herbert von Karajan sowie in jüngerer Zeit Eliahu Inbal, Sir Neville Marriner, Eiji Oue, Jun Märkl und Michael Sanderling prägten und prägen zudem das Orchester. Solistinnen und Solisten von Weltrang wie Patricia Kopatchinskaja, Frank Peter Zimmermann, Sol Gabetta, Fazil Say, Mischa Maisky oder Jean-Yves Thibaudet, sowie junge Klassikstars wie Kit Armstrong, Lise de la Salle oder Maximilian Hornung tragen dazu bei, den guten Ruf des Berner Symphonieorchesters weit über die Landesgrenze hinauszutragen. Dies führt zu regelmässigen Einladungen ins In- und Ausland, wie zuletzt nach Deutschland, England und im Mai 2017 für eine Tournee nach China.  

Gleichrangig neben Symphoniekonzerten und Opernproduktionen legt das Orchester Wert darauf, durch ein vielfältiges Angebot an Konzertformaten wie Brunchkonzerte, Sitzkissenkonzerte, Late-Nights ein breit gefächertes Publikum zu erreichen. Ein besonderes Highlight jeder Saison ist dabei das Openair-Konzert auf dem Bundesplatz. Leidenschaft und musikalische Energie entfalten die Musikerinnen und Musiker zudem in kammermusikalischen, solistischen und pädagogischen Beiträgen. Das Berner Symphonieorchester, welches in den letzten Jahren einen Generationenwechsel durchlaufen hat, zeichnet sich durch eine aussergewöhnliche Programmatik aus und schreckt nicht vor herausfordernden Uraufführungen zurück. Im Gegenteil – die Förderung zeitgenössischer Komponisten und Komponistinnen ist schon lange eine Herzensangelegenheit des Orchesters und des Chefdirigenten Mario Venzago. 

Die besondere Energie und Spannung, die das Berner Symphonieorchester versprüht, machen jedes Konzert zu einem ganz besonderen Erlebnis!

  • BSO: Administration und Leitung

    Konzert- und Operndirektor Xavier Zuber
    Chefdirigent Mario Venzago
    Orchestermanager Axel Wieck
    Assistentin des Konzert- und Operndirektor Lisa Katharina Holzberg
    Konzertdramaturgie und Künstlerisches Betriebsbüro Barbara Honegger
    Produktionsleitung Konzert Judith Schlosser
    Orchestertechnik Matteo Pellerino, Marcello Pragasa Rasan, Kaspar Helbing
    Bibliothek Dorothea Krimm

  • Chefdirigent

    Mario Venzago

    Chefdirigent BSO 

    Mario Venzago ist Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters, Principle Conductor der Northern Sinfonia Newcastle, Artist in Association bei der finnischen Tapiola Sinfonietta sowie „Schumann-Dirigent“ der Düsseldorfer Symphoniker.
    Die folgenden Orchester und Theater leitete Venzago als Chefdirigent bzw.Generalmusikdirektor: Stadtorchester Winterthur, Theater der Stadt Heidelberg, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Grazer Oper und Grazer Philharmonisches Orchester, Sinfonieorchester Basel, Baskisches Nationalorchester San Sebastian, Göteborgs Symfoniker und Indianapolis Symphony Orchestra.
    Von 2000 bis 2003 war er als Nachfolger von Pinchas Zukerman und David Zinman Künstlerischer Leiter des Baltimore Music Summer Fest. Mario Venzago dirigierte u.a. die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Orchester von Philadelphia und Boston, das London Philharmonic  Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Radio France, die Filarmonica della Scala und das NHK Symphony Orchestra. Er ist regelmäßiger Gast international renommierter Sinfonieorchester wie z.B. Finnish Radio Symphony Orchestra, Danish National Symphony Orchestra, Göteborgs Symfoniker und Nederlands Philharmonisch Orkest als auch namhafter Kammerorchester wie Tapiola Sinfonietta und Orchestre de Chambre de Lausanne. In den Saisons 2012/13 und 2013/14 wird er u.a. das Bayerische Staatsorchester, das Konzerthausorchester Berlin, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Danish National Symphony Orchestra, Göteborgs Symfoniker, das Residentie Orkest Den Haag und das Indianapolis Symphony Orchestra dirigieren. Mario Venzago konzertierte mit den berühmtesten Solisten der Welt u.a. mit Martha Argerich, Nelson Freire, Gidon Kremer, Lang Lang, Radu Lupu, Misha Maisky, Anne-Sophie Mutter, Gil Shaham, Christian Tetzlaff, Maxim Vengerow, Thomas Zehetmair, Krystian Zimerman und Frank Peter Zimmermann und prominenten Sängern wie Francisco Araiza, Juliane Banse, Agnes Baltsa, Ben Heppner, Cornelia Kallisch, Elsbeth Moser, Yvonne Naef, Lucia Popp und Ruth Ziesak. Berühmte Regisseure wie Ruth Berghaus, Peter Konwitschny und Hans Neuenfels arbeiteten an seiner Seite.
    Mehrere seiner CDs wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet, wie dem Grand Prix du Disque, dem Diapason d´or und dem Prix Edison. Die Einspielungen der Opern „Venus“ und „Penthesilea“ sowie die Aufnahme aller Chorwerke von Othmar Schoeck mit dem MDR Chor und Sinfonieorchester fanden große internationale Anerkennung und erhielten höchste Auszeichnungen, so auch sein erster Kinofilm „Mein Bruder der Dirigent“ von Alberto Venzago, der europaweit in der Kinos lief und auf DVD erschien. Derzeit arbeitet Mario Venzago gemeinsam mit dem Label CPO an der Gesamtaufnahme aller zehn Bruckner-Sinfonien für sein Projekt „Der andere Bruckner“, deren bisher erschienene Einzelveröffentlichungen von der internationalen Kritik bereits hoch gelobt wurden.

    Termine

    Musikalische Leitung in Carmen
    Dirigent in 15. Symphoniekonzert: Mario Venzago | Pastorale

  • Dirigenten

    Dylan Corlay

    Dylan Corlay

     

    Dirigent

     

    Dylan Corlay, der Gewinner des ersten Preis der International Jorma Panula Conducting Competi­tion 2015 in Finnland, wurde von Dirigenten wie Jean-Sébastien Béreau, Gianluigi Gelmetti, Philippe Ferro, Atso Almila, Jorma Panula und Péter Eötvös ausgebildet. Ab 2015 war er Assistant Conductor von Matthias Pintscher beim Ensemble intercontemporain. Der in Vitré geborene Franzose studierte am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse, wo er Abschlüsse in Dirigieren, Kammermusik, Fagott und Pädagogik erwarb und gewann mehrere Preise. Außerdem studierte er Trompete, Gitarre, Klavier und das elektronische Instrument Ondes Martenot. Als Fagottist vervollkommnete er seine Studien am Mozarteum Salzburg und trat mit den wichtigsten europäischen Orchestern unter Dirigenten wie Tugan Sokhiev, Philippe Jordan, Myung-Whun Chung und Pierre Boulez auf. Zudem ist Dylan Corlay ein sehr engagierter Dozent und mehrfach ausgezeichneter Komponist. Engagements als Dirigent bringen ihn aktuell u.a. mit dem Orchestre National de Lyon, dem Orchestre National de Lille, dem Orchestre de Chambre de Paris, Orchestre National d’Ile de France, Orchestre National des Pays de la Loire, Orchestre Lamoureux, Orchestre National du Capitole de Toulouse und dem Berner Symphonieorchester zusammen.

    , Klavier und das elektronische Instrument Ondes Martenot. Als Fagottist vervollkommnete er seine Studien am Mozarteum Salzburg und trat mit den wichtigsten europäischen Orchestern unter Dirigenten wie Tugan Sokhiev, Philippe Jordan, Myung-Whun Chung und Pierre Boulez auf. Zudem ist Dylan Corlay ein sehr engagierter Dozent und mehrfach ausgezeichneter Komponist. Engagements als Dirigent bringen ihn aktuell u.a. mit dem Orchestre National de Lyon, dem Orchestre National de Lille, dem Orchestre de Chambre de Paris, Orchestre National d’Ile de France, Orchestre National des Pays de la Loire, Orchestre Lamoureux, Orchestre National du Capitole de Toulouse und dem Berner Symphonieorchester zusammen.

  • Solistinnen und Solisten

    Robin Adams

    Bariton

    wurde in England geboren und studierte Gesang, Klavier und Violoncello in England und Wien. Gastengagements führten ihn u.a. nach Paris, Frankfurt, Leipzig, Brüssel, Amsterdam, Barcelona, Lille und Lissabon sowie zum Edinburgh Festival, Covent Garden Festival London, Holland Festival, der Cite de la musique mit IRCAM, Festival Musica Strassburg, Royal Opera House und Prototype Festival New York. 2011 debütierte er an der Mailänder Scala als Valmont in der Uraufführung des Zweipersonenstücks Quartett von Luca Francesconi. In jüngster Zeit war er u.a. als Mann in Chaya Czernowins Zaïde/Adama am Theater Freiburg sowie mit der Titelpartie in der konzertanten Aufführung von John Adams Nixon in China am Concertgebouw Amsterdam zu erleben. Bei Konzert Theater Bern stand er zuletzt u.a. als Eisenstein in Die Fledermaus, Eugen Onegin, Don Giovanni, Frank / Fritz in Die tote Stadt, Don Pizarro in Fidelio, Dandini in La Cenerentola, Macbeth, Förster im Schlauen Füchslein, Captain Balstrode in Peter Grimes, Papageno in Die Zauberflöte, als Yoshio in Hanjo, in I Pagliacci und Buddha in Alzheim sowie mit Cross-Over-Abenden Robin & Friends auf der Bühne.

    Termine

    Gesang, Klavier & Electronics in To The Distant Beloved | Mit Robin Adams

  • 1. Violine

    Alexis Vincent

    1. Konzertmeister

    Alexis Vincent ist seit 2004 erster Konzertmeister des Berner Symphonieorchesters. Sein Studium am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique bei Prof. Michèle Auclair absolvierte er mit dem Premier Prix, weitere Studien bei der Oistrach-Schülerin Prof. Rosa Fain, Musikhochschule Düsseldorf, schloss er mit Auszeichnung ab. Seine Ausbildung als Kammermusiker erhielt er u.a. durch das Amadeus Quartett und das Borodin Quartett. 

    Während zehn Jahren als erster Konzertmeister des Sinfonieorchesters Aachen, arbeitete er als Gastkonzertmeister bei dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Gürzenich Orchester Köln, dem Beethoven Orchester Bonn, den Bochumer Symphonikern, dem NDR Hannover, dem Limburgs Symfonie Orkest Maastricht, den Wuppertaler und den Düsseldorfer Symphonikern. In der Schweiz arbeitet er ausserdem als Konzertmeister mit dem Zürcher Kammerorchester, der Camerata Bern, dem Basler Kammerorchester, dem Sinfonieorchester Basel, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Argovia Philharmonic und dem Orchestre de la Suisse romande zusammen.

    Als Dozent für Violine unterrichtete er von 1992 bis 2004 an der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen.

    Alexis Vincent spielt leidenschaftlich gerne Kammermusik und engagiert sich intensiv sowohl für zeitgenössische Musik als auch für historische Aufführungspraxis.

    Über seine Tätigkeit als Konzertmeister und Kammermusiker hinaus erwarb sich Alexis Vincent mit einem Repertoire von Vivaldi bis Unsuk Chin einen Ruf als brillanter Solist. 

    Alexis Vincent wurde in Paris, Frankreich geboren. Er spielt auf einer Violine von Giovanni Battista Guadagnini – einer grosszügigen Leihgabe der Freunde des Berner Symphonieorchesters.

  • 2. Violine

    Theresa Bokány

    Die in 1984 geborene isländisch-ungarische Geigerin Theresa Bokany begann im Alter von fünf Jahren das Violinspiel bei Professor Tibor Varga und wurde mit zwölf Jahren in seine Klasse an der "Ecole Superieure de Musique de Sion" in der Schweiz aufgenommen. Zwei Jahre später wurde sie Mitglied des "Kammerorchester Tibor Varga", wobei sie auf mehreren Tourneen durch ganz Europa auch als Solistin auftrat.
    Nach Vargas Tod studierte sie in der Klasse von Prof. Mi-Kyung Lee an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie tritt als Solistin mit verschiedenen Ensembles auf, z. b. mit dem Isländischen Symphonieorchester und dem Kremlin Kammerorchester, sowie mit ihrer Duo-Partnerin, der Pianistin Anna Solovieva Drubich, in Deutschland, Italien, Ungarn, Island, Russland, Holland und der Schweiz. Ihre Konzerte werden vom Bayerischen Rundfunk sowie von dem Ungarischen und Isländischen Rundfunk übertragen.
    Sie ist Preisträgerin vom internationalen Wettbewerb Stefan Ruha, Rumänien, sowie vom internationalen Kammermusikwettbewerb in Thessaloniki, Griechenland.
    Ihre Sinfonieorchester-Erfahrung sammelte sie im „European Union Youth Orchestra“, im „Orchestra Ensemble Kanazawa“ (Japan) und in der Akademie der Münchner Philharmoniker. Nach einem Zeitvertrag an der Bayerische Staatsoper wurde sie in 2009 ein festes Mitglied des Münchner Kammerorchesters.

  • Viola

    Yutaka Mitsunaga

    Viola | Solo

    Der 1971 geborene Japaner erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Toho Gakuen School of Music in Tokio bei Sumiko Edo. 1990 wechselte er an die Musikhochschule Detmold und studierte bei Nobuko Imai. 1992 wechselte er zu Thomas Riebl an das Salzburger Mozarteum. Dort schloss er 1996 mit Auszeichnung ab.
    Yutaka Mitsunaga kann auf solistische Auftritte mit dem Detmolder Kammerorchester, der Salzburger Kammerphilharmonie, den Salzburger Virtuosen und der Nieder-Schlesischen Philharmonie zurückblicken; bei diesem Orchester war er von 1994 bis 1997 auch Solobratscher.
    Dieselbe Position hatte er zwischen 1998 und 2006 bei den Münchner Symphonikern inne; danach bestritt er eine Saison als Solobratscher des Tiroler Symphonie-Orchesters. Aushilfsengagements hatte er beim New Japan Philharmonic Orchestra, dem Hiroshima Symphonic Orchestra, dem Osaka Philharmonic Orchestra, dem Kurpfälzischen Kammerorchester und dem Münchner Kammerorchester.
    Yutaka Mitsunaga spielt regelmässig Kammermusikkonzerte mit dem Schweizer Stargeiger Alexandre Dubach. Ausserdem konzertierte er mit dem Berner Violinisten Thomas Füri.
    Nachdem er 2007 beim Berner Symphonieorchester schon das Probespiel zum stellvertretenden Solo-Bratschisten erfolgreich bestanden hatte, gewann er im selben Jahr das Probespiel Solo-Viola. 2008 brillierte Yutaka Mitsunaga als Solist mit dem BSO in Strauss’ «Don Quixote».
    Yutaka Mitsunaga spielt eine von Olivier Krieger – auch BSO-Musiker – 2010 gebaute Bratsche.

  • Violoncello

    Constantin Negoita

    Violoncello | Solo

    Constantin Negoita wurde in Rumänien geboren. Er schloss seine Ausbildung an der Musikakademie in Bukarest bei Serafim Antropov ab und trat in die Philharmonie George Enescu ein.
    Danach erhielt Constantin Negoita ein Stipendium für die Klasse von Guy Fallot am Konservatorium in Genf, wo er den Premier Prix de Virtuosité gewann. Während dieser Zeit wird Constantin Negoita Mitglied des Orchestre de Chambre de Lausanne, wo er öfters als Solist auftritt. Gleichzeitig pflegt er eine rege Konzerttätigkeit und arbeitet mit dem Radio Suisse Romande an verschiedenen Aufnahmen.
    Vom symphonischen Repertoire angezogen, wechselt Constantin Negoita zum Berner Symphonieorchester, wo er seit 1989 Solocellist ist.
    Er ist Mitglied vom String Festival in Orvieto, Italien und tritt am Festival von Philadelphia, USA, sowie in Japan auf. Constantin Negoita ist Mitglied verschiedener Formationen, wo er als Solist und Kammermusiker wirkt.

  • Kontrabass

    Gabriel Duffau-Vacariu

    Kontrabass | Solo

    Gabriel Vacariu wurde 1981 in Bukarest, Rumänian geboren und begann seine Musikstudien als Siebenjähriger an der "Dinu Lipatti"-Musikschule. Seine Schulzeit schloss er 1999 mit dem Abitur (Hauptfach Kontrabass) bei Prof. Luchian Alexandru ab.

    Danach studierte er an den Musikhochschulen Bukarest, Trossingen, Karlsruhe und Nürnberg bei den Professoren Ioan Cheptea, Ovidiu Badila, Wolfang Güttler und zuletzt bei Dorin Marc, bei dem er 2005 die künstlerische Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte.
    Er ist Preisträger des Nationalen Wettbewerbs für Musik, Bukarest, des Jungen Internationalen Kontrabasswettbewerbs Kromeriz/Tschechien, des Internationalen Wettbewerbs für Kontrabass, Johann Sperger (Sonderpreis für ausgezeichnete Leistung) und des 40. Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen 2005 (3.Preis).
    Er spielte u.a. im SWR Rundfunk- Sinfonieorchester Kaiserslautern, beim WDR Sinfonieorchester Köln, der Tonhalle Zürich und  ab der Saison 13/14 mit dem Sinfonieorchester des SWR (Baden-Baden und Freiburg).
    2003 war er 1. Solo-Kontrabassist bei den Nürnberger Philharmonikern; es folgte ein Engagement als Solo-Kontrabassist bei den Nürnberger Symphonikern. Neben seiner Orchestertätigkeit trat er u.a beim Berner Symphonieorchester( Passione Amorosa) unter Andrey Boreyko und der Vogtland Philharmonie auf. Als Kammermusiker war er u.a. im Rahmen des Festivals "Bachwochen Thun" mit dem Oboisten Albrecht Meyer (Berliner Philharmonikern) zu hören.
    Ausserdem ist Gabriel Vacariu Fachdozent für Kontrabass bei der Jungen Philharmonie Valiant (2012, Dir. Kaspar Zehnder) und der Europa Philharmonie.

  • Flöte

    Christian Studler

    Flöte | Solo

    Christian Studler begann sein Musikstudium in Winterthur/Zürich bei Heinrich Keller. Im Alter von 19 Jahren studiert er in Paris bei Roger Bourdin und anschliessend bei Aurèle Nicolet an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau.
    M. Moyse. A. Jaunet und J. Galway sind weitere Persönlichkeiten, die seinen flötistischen Werdegang mitprägen. Mit 22 Jahren wird er Soloflötist im Symphonie Orchester St. Gallen und seit 1979 hat er im Berner Symphonieorchester dieselbe Position inne. Während vielen Jahren war er Soloflötist im Festspielorchester Luzern. Als Solist hat er mit Dirigenten wie Marcello Viotti, Okko Kamu, Gustav Kuhn, Ivan Anguélov, Edmond de Stoutz, Peter Maag und Peter Gülke zusammengearbeitet. Mit 24 Jahren wurde er Dozent an der Hochschule der Künste Bern. 2008 wurde er für Konzerte und Meisterkurse nach China eingeladen. Christian Studler ist Gastprofessor am «Jilin College of the Arts».

  • Oboe

    Adam Halicki

    Oboe | Solo
    Adam Halicki studierte an der Musikakademie Warschau bei Prof. Stanislaw Malikowski und an der Hochschule für Musik in München bei Prof. Günther Passin, wo er sein Meisterklassendiplom erhielt.
    Noch während seiner Studiumszeit sammelte er Orchestererfahrungen bei Nationalphilharmonie Warschau, Münchner Philharmoniker und Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
    Im Jahre 1985 war er erster Preisträger des polnischen Oboenwettbewerbs und 1986  des polnischen Kammermusikwettbewerbs.
    Seit 1990 ist Adam Halicki Solo-Oboist beim Berner Symphonieorchester und hier schon mehrfach als Solist aufgetreten, u.a. unter der Leitung von Eliahu Inbal, Dimitri Kitajenko, Andrey Boreyko und Mario Venzago mit Oboenwerken von R.Strauss, B.Martinu, F.Martin und W.A.Mozart.
    Er widmete sich vermehrt der Kammermusik und tratt u.a. mit dem renommierten Streichquartett Camerata, dem Schweizer Streichquartett Aria, dem Ensemble Schweizer Solisten, dem Berner Bläserquintett und dem Ensemble Col Legno an internationalen Festivals auf, u.a. am Lucerne Festival, an der Münchener Bienale, am Paderewski in Memoriam und am Mozart Festival Warschau. Eine CD von A.Halicki und Camerata Quartett mit Werken von A.Reicha, A.Dorati und M.Arnold erschien bei „DUX“.
    Als Solo-Oboist tratt er auch bei anderen Orchestern auf: dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, National Philharmonie Warschau, Orchester der Oper Zürich, Orchestre de Chambre de Lausanne, Festival Strings Lucerne, Zürcher Kammerorchester, Camerata Bern, Camerata Zürich, Sinfonieorchester Basel und dem AML Luzerner Sinfonieorchester.

     

  • Klarinette

    Walter Stauffer

    Klarinette Solo

    Studium bei Kurt Weber am Konservatorium Bern, bei Thomas Friedli am Konservatorium Genf in der Solistenklasse sowie bei Jack Brymer in London. 1980 erster Kammermusikpreis in Zürich.
    Seit 1986 ist Walter Stauffer Soloklarinettist im Berner Symphonieorchester.

  • Fagott

    Monika Schindler

    Fagott | Solo

    Monika Schindler studierte Fagott u.a. bei Michael Held, Prof. Albrecht Holder und Prof. Günter Pfitzenmaier. Sie ist mehrfache Bundespreisträgerin ihres Instruments beim Wettbewerb "Jugend musiziert", war im Jahr 2000 Finalistin des Wettbewerbs "pacem in terris" in Bayreuth und war Stipendiatin der Karl-Erb-Stiftung und der Stiftung "live music now Yehudi Menuhin".

    Ihre ersten Orchestererfahrungen sammelte sie im Landesjugendorchester Baden-Württemberg und im Bundesjugendorchester, bevor sie im Jahr 2002 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie wurde.

    2004 spielte Monika Schindler als Praktikantin im Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz. Mit Beginn der Spielzeit 2005/06 wurde sie Solo-Fagottistin bei der Neubrandenburger Philharmonie. 2007 machte Monika Schindler ihr Konzertexamen an der UdK Berlin bei Prof. E. Hübner.

    Monika Schindler ist Gründungsmitglied des "arirang-Quintetts", mit dem sie schon viele internationale Preise gewonnen hat (u.a. 2. Preis der internationalen Wettbewerbe in Schwerin, "Henri Tomasi" in Marseille, Kammermusikwettbewerbes in Osaka). Ausserdem unterrichtet sie Fagott an der Musikschule Wohlen.

    Seit der Spielzeit 2007/08 ist sie Solo-Fagottistin des Berner Symphonieorchesters.

  • Horn

    Olivier Alvarez

    Horn | Solo

    Olivier Alvarez wurde 1967 in Lyon geboren. Im Alter von neun Jahren erhielt er seinen ersten Hornunterricht bei Edmond Leloir am Conservatoire de Musique in Genf.
    1985 gewann er den ersten Preis beim Schweizerischen Musikwettbewerb und ging zudem im Concours d’Exécution musicale de Riddes als Preisträger hervor. Als er 1991 sein Hornstudium am Konservatorium in Genf (Klasse Bruno Schneider) abschloss, wurde ihm ein Premier Prix de Virtuosité avec Distinction und Spezialpreis verliehen.
    Seit 1991 ist Olivier Alvarez Solohornist im Berner Symphonieorchester. 1993 wurde er als Hornlehrer für die Berufsklasse an die Hochschule für Musik Lausanne gewählt.
    Neben seinen Tätigkeiten im Orchester und an der Musikhochschule tritt Olivier Alvarez oft auch als Kammermusiker und als Solist mit verschiedenen Ensembles auf. Zusammenarbeit mit dem Bläserensemble Sabine Meyer und Tourneen in Europa.
    Olivier Alvarez ist Mitglied des Berner Bläserquintetts. Ausserdem spielt er mit verschiedenen Orchestern wie Tonhalle Orchester Zürich, Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado, Opernhaus Zürich, Orchestra della Svizzera Italiana, Camerata Bern, Ensemble Instrumental Michel Corboz, Luzerner Sinfonieorchester, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre de Chambre de Lausanne.

  • Trompete

    Jean-Jacques Schmid

    Trompete | Solo

  • Posaune

    Stanley Clark

    Solo | Altposaune

    Stanley Clark wurde in Toronto/Kanada geboren. Er studierte an der University of Toronto und am Royal College of Music in London. Er war Solo-Posaunist in zahlreichen Symphonieorchestern: Canadian Chamber Orchestra, Kitchener-Waterloo Symphony, Winnipeg Symphony Orchestra und PACT Symphony Orchestra (Pretoria). Seit 1985 ist Stanley Clark Solo-Posaunist im Berner Symphonieorchester. Zudem hat er in zahlreichen namhaften Orchestern wie RSO Frankfurt, Tonhalle Orchester Zürich, Orchestre de Chambre de Lausanne, The Halle Orchester, Royal Liverpool Philharmonic oder Toronto Symphony gespielt.
    Seine kammermusikalische Tätigkeit umfasst Formationen wie das Canadian Chamber Ensemble, die International Brass Soloists und Ensemble ZERO.
    1987 gewann Clark die Silbermedaille beim Internationalen Prager Frühling, was zu zahlreichen internationalen Solokonzerten und Tourneen mit Symphonie- und Blasorchestern sowie Brass Bands führte. Es existieren zahlreiche CD-Aufnahmen mit Klavier, mit der Brass Band Berneroberland sowie die Symphonie für Posaune und Orchester von Ernst Bloch und die Welturaufführung von Claus Cornell's "Legend at Mary's Peak" mit dem Berner Symphonieorchester. Im Herbst wird er seine nächste CD mit seiner Duo-Partnerin und Ehefrau Christina Bauer-Clark aufnehmen.
    Stanley Clark ist Professor und Leiter der Fachgruppe Blechbläser an der Zürcher Hochschule der Künste sowie an der Swiss Jazz School und gibt weltweit Meisterkurse für Solisten sowie für Probespiel- und Performancetraining.

  • Tuba

    Daniel Schädeli Gaudard

    Tuba | Solo

    Daniel Schädeli ist seit 2006 Solotubist im Berner Symphonieorchester. Er studierte an den Musikhochschulen von Luzern, Zürich und Bern bei Simon Styles und Anne Jelle Visser und schloss seine Studien mit Auszeichnungen ab. Meisterkurse bei vielen namhaften Tubisten und ein Studienaufenthalt in Chicago ergänzten seine Studien.

    Als Solist oder Kammermusiker ist er Preisträger verschiedener Auszeichnungen wie der Fridl Wald Stiftung in Basel sowie internationaler Wettbewerbe für Kammermusik in Genf, Luzern, München, Passau oder Guebwiller.

    Daniel Schädeli ist nebst seiner Orchestertätigkeit im Inn- und Ausland ein leidenschaftlicher Solist und Kammermusiker. Er ist Gründungsmitglied des international preisgekrönten Ensembles Lucerne Chamber Brass, spielt mit Formationen wie Festival Brass oder Pro-Brass.

    Gastauftritte führen ihn durch mehreren Länder Europas, Nordamerikas, Asien oder Afrika. Sein Engagement an der Musikschule, Region Wohlen an welcher er in den letzten 20 Jahren verschiedene Projekten für die musikalische Förderung von Jugendlichen aufgebaut hat, ist für ihn ein ebenso wichtiges Engagement für unseren musikalischen Nachwuchs.

    Zwischen 2006 -2008 leitete er das erste Forschungsprojekt innerhalb der Interpretationsforschung zur Rekonstruktion von historischen Tuben (Ophicleiden) an der HKB. 2003-2004 war er mit dem Ensemble Lucerne Chamber Brass an einem Forschungsprojekt der Musikhochschule Luzern zur Erforschung der Schweizer Volksmusik des 19. und 20. Jahrhunderts beteiligt. Mit einer CD, verschieden Auftritten an internationalen Festivals und in Radiostationen wurde diese Arbeit dokumentiert und einem breiten Publikum vorgestellt.

    Komponisten wie Julien-François Zbinden, Jost Meier, Jean-Luc Darbellay oder Dominique Roggen widmen ihm Solowerke.

    Nebst zahlreichen CD’s mit verschiedensten, ist 2014 seine Solo-CD „Solissimo“ beim Label Musiques Suisse erschienen.

     

     

  • Harfe

    Line Gaudard

    Harfe

    Aufgewachsen in der Region Lausanne studierte Line Gaudard in der Klasse von Chantal Mathieu am Conservatoire de Lausanne Harfe sowie im Nebenfach Gesang.Nach Abschluss ihrer Diplome «avec les felicitations du jury» als Solistin und Musikpädagogin, führte Line ihre Studien bei Susanna Mildonian an der Academia musicale Chigiana weiter und schloss mit einem Ehrendiplom ab. Bei Studienaufenthalten in Paris und Moskau mit Frédérique Cambreling, Jacqueline Borot und Vera Dulova holte sie sich weitere wertvolle Impulse. Mit 19 Jahren gab Line ihr Debüt im Orchestre de Chambre de Lausanne und an der Opéra de Lausanne. Neben ihrer Tätigkeit als Soloharfenistin beim Berner Symphonieorchester (seit 1998), spielt Line in diversen Kammermusikformationen wie dem Quatuor Harpège, Les Chambristes oder dem Duo Filocordes und war zwei Jahre Mitglied im Musicaltheater Basel. Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, CD Aufnahmen oder Radioübertragungen (Radio France, Espace 2) dokumentieren ihr umfangreiches Schaffen. Line Gaudard unterrichtet an der Hochschule der Künste Bern und war langjährige Dozentin am Conservatoire de Neuchâtel.

  • Pauke / Schlagzeug

    Franz Rüfli

    Solopauke